4 gute Ideen für sinnvolle MINT-Spenden

Es ist wieder soweit: Weihnachtszeit – Spendensammelzeit. Sogar wikipedia nutzt die Weihnachtszeit, um für ihre Arbeit Spenden einzusammeln. Und natürlich gibt es viele sinnvolle Einrichtungen, für die sich das Spenden lohnt. Manchmal muss man aber gar nicht weit suchen, sondern kann im direkten Umfeld mit einer Spende helfen:
Es wird viel diskutiert, wie man die „MINT“-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an den Schulen stärken kann. Meiner Meinung nach funktioniert das besonders gut, wenn die Kinder auch etwas zum sprichwörtlichen „Begreifen“ zur Verfügung haben.

Wenn Sie also etwas Geld loswerden wollen und eine sinnvolle Sachspende zum Thema MINT tätigen wollen, habe ich ein paar Ideen für Sie, die normalerweise für Grundschulen einfach zu teuer sind:

1) Kapla-Hölzer
Die Hölzer sehen nach nicht viel aus, sind sauteuer, aber sie sind ein geniales Bauspielzeug. Eine Kiste mit 1000 Hölzern (weniger machen gar keinen Sinn) kostet so um 200.- EUR. Und gerade für den Einsatz in der Schule gilt: Je mehr Hölzer desto besser, denn hier wollen viele Kinder gleichzeitig bauen. Und ich empfehle das Original, denn nur durch die gute Verarbeitung lassen sich auch wirklich hohe Bauwerke erstellen.

2) Holzmurmelbahn Cuboro
Auch so eine tolles Holzspielzeug, von dem man nicht genug haben kann. Für den Einstieg bietet sich mindestens eine Standard-Grundkiste mit 54 Bausteinen an. Auch wieder sauteuer (ca. 220.- EUR), aber ein toller Einstieg in die Welt des dreidimensionalen und logischen Denkens und der Murmelbahnphysik. Die Grundkästen sind schon ausreichend für viel Spielspaß, aber es gibt auch Erweiterungen und diaktisches Material.

Wenn Sie meinen, dass das schon teuer war, dann kennen Sie das Konzept von Lego-Education noch nicht:

3) Lego wedo 2.0
Diese – meiner Meinung nach – völlig überteuerten Lego-Education-Kisten (ca. 160.- EUR pro Einsteigerset) sind jeweils für maximal zwei Schüler geeignet, enthalten lächerlich wenig normale Lego-Bausteine und je einen Motor, einen Bewegungssensor, einen Neigungssensor und den sogenannten Smarthub (das Steuerelement). Bitte packen Sie pro Kiste aber noch ein aktuelles Tablet dazu, denn die Software inkl. alternativloser Bluetoothverbindung stellt heftige Anforderungen an den Computer. Der normale Rechner im Schulungsraum reicht da im Regelfall nicht mehr. So sind wir also pro Schülerpaar schnell bei 400.- EUR! Das jetzt noch schnell mit 15 malnehmen und eine Klasse kann mit Lego wedo bauen.
Das inhaltliche Konzept ist wirklich toll, das softwaretechnische und didaktische Begleitmaterial ausgereift. Mehr als die vorgedachten Modelle lässt sich aber mit den wenigen Legoteilen nicht wirklich bauen. Zudem sollten an der Schule, die Sie beglücken möchten, mindestens zwei Lehrpersonen bereit sein, sich näher mit Lego wedo zu beschäftigen. Einfach aus der Kiste heraus funktioniert es sicher nicht. Ansonsten aber ein toller Einstieg in das Thema Programmierung und Robotik.

4) Lego Mindstorms EV3
Kommen wir zur Königsklasse der Lego-Roboter, dem Lego Mindstorms EV3. Auch hier gilt, eine Kiste reicht für maximal zwei Schüler. Aber einfach in den Spielzeugladen gehen, x Kisten für je 350.- EUR kaufen, reicht leider nicht. Idealerweise rechnen Sie nochmal 150.- dazu. Dann bekommen Sie auch ausreichend viele Sensoren, einen Akku und ein Ladegerät. Oder sie kaufen beim Lego-Education-Shop gleich die Schulversion des Mindstorms EV3 – preislich tut sich da nicht viel.
Rechnen Sie also pro Roboterbausatz realistisch mit 500.- EUR. Fehlen noch die Computer, mit denen die Roboter programmiert werden müssen. Im Idealfall können die PC-Schulungsräume genutzt werden, sonst sind Notebooks zu empfehlen (schätzungsweise nochmals jeweils 500.- EUR).
Wenn sich dann noch an der Schule ein paar Kolleginnen oder Kollegen des Lehrpersonals bereit erklären, sind intensiv mit den Lego-Robotern auseinanderzusetzen, dann stehen den Kindern wirklich tolle Zeiten bevor.
Bei intensiver Betreuung sind die Legoroboter auch schon an der Grundschule ein absolut geniales Stück Technikspielzeug.

Wenn etwas für Ihren Geldbeutel dabei war, dann sollten Sie jetzt shoppen gehen und einer Grundschule in Ihrer Nähe ein nachträgliches Weihnachten bereiten.

Wenn Sie noch Fragen haben oder „KNuT-kommt“ eine Sachspende zukommen lassen möchten, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Die Geheimnisse von Star Wars entschlüsselt…

Experimente mit Eis - Prof. Technikus und K. Wumm
Experimente mit Prof. Technikus und Prof. K. Wumm zum Thema Carbonit (Foto: K. Rehse)

Letzten Sonntag waren wir als Professor Technikus und Professor K. Wumm wieder beim großen Abschlussfest des Rheinischen Lesefestes „Käpt’n Book“ in Bonn dabei – und wir hatten eine Menge Spaß!

Das Motto des diesjährigen Festes „Mit Lichtgeschwindigkeit durch die Galaxis“ bot den vielen Kindern die Gelegenheit, eine Menge über den Weltraum, die Raumfahrt und die Geschichten rund um Star Wars zu erfahren. Insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutsches Museums Bonn hatten sich mit großartigen Kostümen in die Figuren der Star Wars Saga verwandelt.

Vor vollem Haus haben wir in unserem Mitmach-Vortrag „Han Solo“ in Carbonit gehüllt: Nur mit Eiswürfeln und Salz haben wir es während der Show geschafft, eine kleine Wanne Wasser in eine dicke Eisplatte zu verwandeln. Fast jeder wollte am Ende einmal fühlen, wie sich eine Flüssigkeit bei minus 18 Grad anfühlt.

Außerdem haben junge Jedi-Ritter zeigen können, wie man meisterhaft ein Lichtschwert – nun ja, ein Holzschwert – führt. Wir sind auch den Geheimnissen eines Feststoff-Raketenantriebs auf den Grund gegangen und konnten unsere Raketen mehrfach bis an die Decke schießen – und das nur mit einem Viertel Brausetablette.

Eiskaltes Experiment mit Prof. Technikus und Prof. K. Wumm
Das Eis(wasser)-Salz-Gemisch wollen alle einmal selber fühlen! (Foto: K. Rehse)

Aber auch die Macht war stark bei diesen hier: Fast wie von Zauberhand gelang es, einen Fahrradreifen in der Luft schweben zu lassen. Nachdem er von einem jungen Padawan beschleunigt wurde, reichte es aus, den Reifen nur noch auf einer Seite  festzuhalten.

Bei allem Star Wars haben wir es uns nicht nehmen lassen, unter den Forscherkitteln Ingenieur-Kostüme der einzig wahren Science Fiction-Serie zu tragen: Star Trek ;-)

Hier auch noch ein schöner Artikel der Bonner Rundschau zum Lesefest.

Experimente zu Star Trek, Star Wars und Co.

Am 20. November 2016 ist es wieder soweit: Das Abschlussfest des Rheinischen Lesefests „Käpt´n Book“ wird im Deutschen Museum Bonn gefeiert. Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr findet diese Veranstaltung unter dem Motto „Mit Lichtgeschwindigkeit durch die Galaxis“ statt.

Es gibt wieder ein tolles Rahmenprogramm rund um die Themen Weltraum, Star Trek, Star Wars & Co – u.a. mit dem Marsmobil, Laserlicht, Raumschiffen, Satelliten, Tauchrobotern, spannenden Geschichten und natürlich mit Käpt´n Book persönlich (Hanno Friedrich). Nicht zu vergessen die stets toll kostümierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Deutschen Museum.

Am Sonntag (20.11.2016) um 13:00 Uhr sind Prof. Technikus und Professor K. Wumm auf der Bühne „Wüste von Tatooine“ wieder mit einer interaktiven Forschershow dabei.

Der Eintritt für alle ist frei!

KNuT-kommt: Berichte in der Haaner Schulzeitung

Die unerwarteten Dinge sind doch meist besonders schön. So brachte der Briefträger neulich eine schöne Überraschung vorbei: Die Schulzeitung der Don Bosco Grundschule!

Und siehe da, volle 14 Seiten haben die Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen sowie Helfer-Eltern an Berichten über unsere gemeinsame Projektwoche „KNuT-kommt“ zusammengetragen (siehe Auszüge aus Schüler- und Betreuersicht). Bestimmt wird auch bald diese Ausgabe komplett auf den Schulseiten zum Anschauen bereitgestellt.

Referenz aus Haaner Schulzeitung zu KNuT-kommt
Auszug aus der Haaner Schulzeitung: KNuT-kommt

Hier aber schon ein paar Zitate:

  • Wasser und Mentos haben nur leicht gesprudelt, während Cola und Mentos so stark gesprudelt haben, dass heute noch die Colaflecken an der Decke der Turnhalle zu sehen sind… (Lina und Annelie, Klasse 3)
  • Am zweiten Tag haben wir viele tolle Sachen gemacht und gebastelt: Bumerangs, wir haben aus Papier Flieger gebaut und mit einem Gummi angetrieben…. Es hat uns viel Spass gemacht. Herr K. (Anmerkung: ein Lehrer) hat das gut gemacht und hat uns zum Abschied was Süßes gegeben. Die Projektwoche 2016 hat uns sehr viel Spaß gemacht. (Svenja und Seline, Klasse 4)
  • Wir dachten zuerst, dass die Gruppe „Murmelbahn“ eine langweilige Gruppe wäre, aber dann fanden wir „die Gruppe ist cool“. Luisa und ich sind als erstes zur Station gegangen, wie man bestimmte Bahnen testet. Das hat total viel Spass gemacht. (Moritz, Klasse 3)
  • Ich fand es nicht so schön, dass die Woche so kurz war. (Ann-Carin, Klasse 2)
  • Mit Zahnstochern und weichen Erbsen bauten wir auch Türme, die am Ende einen Tennisball tragen sollten…Lenis und Jonas Turm steht heute noch zu Hause im Badezimmer (Lenis und Jonas, Klasse 4 und 1)
  • Von den vier Projektwochen, die wir während meiner Grundschulzeit hatten, hat uns diese am zweitbesten gefallen. Nur „Ronja Räubertochter“ war noch besser. (Leni, Birgit und Luise, Klasse 4)
  • Zuerst hörte sich alles langweilig an, aber dann war es doch sehr spannend. Mit Zahnrädern kann man viele coole Sachen basteln… Die Projektwoche war eine schöne Zeit, in der ich viel gelernt habe. (Tim, Klasse
    Kinder-Referenzen zur Projektwoche KNuT-kommt
    Kinderstimmen zur Projektwoche KNuT-kommt

    4)

  • Wir haben Fahrzeuge nachgebaut und durften sie testen. Es hat viel Spass gemacht. Danach sind wir in die 4a gegangen. Dort ging es um Mathematik. Der Tag war schön. (Finn, Klasse 3)
  •  

    Heute haben wir Fahrzeuge gebaut. Ich habe das Gestell aus Milchtüten gebaut. Und die Räder aus Schaumstoff. Und das sah schön aus. Und hat Spaß gemacht. (Ann-Carin, Klasse 2) 

    Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal für die vielen netten Worte. Uns haben die Forschertage mit Euch auch viel Spass gemacht!

KNuT-kommt zum Sommerfest am Hochdahler Markt

Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit einer Aktion beim Sommerfest des Hochdahler Marktes dabei. So haben am letzten Wochenende – trotz des nicht so schönen Wetters – kleine und große Marktbesucher zusammen Häuser nur aus Zeitungen gebaut:

KNUT-kommt: Zeitungshaus bauen
KNuT-kommt: Zeitungsseiten als Baustoff (Foto: C. Krause)
KNUT-kommt: Ein Fachwerk aus Zeitungen
Ein Zeitungshaus entsteht (Foto: C. Krause)
KNUT-Kommt: Das fertige Zeitungshaus
Die stolzen Erbauer des Zeitungshauses (Foto: C. Krause)

Das abschließende Richtfest wurde fast schon traditionell wieder mit mehreren Cola-Mentos-Fontänen gefeiert :-)